DER MAILÄNDER HAUPTBAHNHOF
Im Mailänder Hauptbahnhof haben wir jedes Jahr einen Durchgang von Milionen von Menschen. Personen die kommen und gehen. Zwischen dieser Menschenmasse befindet sich ein ohne Ziel umherirrendes Volk. Menschen die sich in einem unsichtbarem Drama befinden, und die sich zwischen dem hektischem Rythmus des Mailänder reichen Lebens vermischen. Menchen die meistens sehr auffallend sind: zerlumpt taumelnd und dreckig denen die Reisenden angeekelt ausweichen. Menschen ohne ein Zuhaue, ohne ein Ziel, die in extrem dürftigen Verhältnissen leben und meistens schwer krank sind. Junge und Alte, Frauen und Kinder, die in Mailand ohne nichts ankommen und in den meisten Fällen jahrelang im "Nichts" leben.

SOS STAZIONE CENTRALE
Um besonders diesem Volk von Verlassenen und Verzweifelten entgegen zu kommen und für diese ein Anhaltspunkt zu sein wurde in Zusammenarbeit zwischen Don Antonio Mazzi und der italienischen Bahn im Jahre 1990 der Hilfsdienst SOS gegründet und eröffnet.

EXTRAME ARMUT UND VERWAHRLOSUNG
In zehn Jahreb hat SOS Kontakt zu 4974 Personen aufgenommen: Drogensüchtige, Alkoholiker , Geisteskranke, junge und alte Chlochard. Ein grosser Teil davon kam aus anderen Städten der Lombardei, aus anderen italienischen Regionen und aus dem Ausland. Fast alle Obdachlos und ohne eine Unterkunft für die Nacht.

DROGENSÜCHTIGE UND ALKOHOLIKER
Viele von denen die wir in diesen Jahren kennen gelernt haben leben nicht nur in einem Zustand der komplketten Verlassenheit sonder sind öfters Drogensüchtig und/oder Alkoholiker. Eine entsetzliche Szene gegen die jeden Tag und seid Jahren schwer gekämpft wird. Ausser SOS mit seinen Sozialarbeitern und freiwilligen Mitarbeitern haben wir : Fratel Ettore, Mobile Einheiten, City Angels, viele andere Verbände und seit Februar 2000 auch eine Stelle der mailänder Stadtverwaltung. Dank vieler freiwilligen Sozialarbeitern ind vile wieder nach Hause gekommen, in therapeutischen Gemeinchaften untergebracht worden, viele haben mit einem therapeutichem Programm begonnen und viele haben einfach nur ihre Lebensart und standard verbessert.

AUSLÄNDER
In zehn Jahren hatSOS Stazione Centrale einen Migrationfluss von tausenden von Ausländern registriert: chronologisch seit 1990 Nordafrikaner, Albaner, Rumänen, Bulgaren, Ukrainer und Moldaven. Tausende von Personen die von unerem Land angezogen sind, der Traum einer Arbeit und der Integration, die aber meistens nichts vorfinden : eine schlechte Aufnahme zusammen mit einer sehr schwierigen sozialen Eingliederung ergeben Elend, Ausnutzung und Untergang in den ausländischen kriminellen Organisationen die sich in den letzten zehn Jahren in Mailand stark verwurzelt haben. Die Vernachlässigung dieser Schichten, in Gefahr für sich selbst und für die Gemeinschaft, Interesselosigkeit an sozialen Eingriffen zum Vorteil unfruchtbarer Sicherheitspolitik seitens der Institutionen, haben zu einer Verschlechterung und zum Verfall dieser Phänomenen gebracht.

SICHERHEIT
Dieses dramatische, jedoch typische Bild des Mailänder Hauptbahnhofes und einiger Stadtteile haben richtigerweise die Bürger, die italienische Bahn, die Reisenden und die Instututionen dazu gebracht mehr Sicherheit zu beantragen. SOS musste leider in diesen zehn Jahren feststellen das die Maxi Polizeiaktionen mehr spektakulär als nützlich waren. Repression und Razzia erreichen nicht das Ziel einer Reinigung des Gebietes sondern führen nur dazu dass das Phänomen um zehn Meter verschoben wird. Anzeigen und Ausweisungspapiere sind zu nichts Nutzen um dieses Phänomen zu bekämpfen und Mangel an Investition und Arbeit auf soziale Projekte kann die ganze Situation nur verschlechtern.

(trad. Kathrin Hampe)